2008-heute

2008 kandidierte Kristin Alheit für die SPD als Bürgermeisterin von Pinneberg und wurde im ersten Wahlgang klar mit 58,4 % gewählt. Am 12.06.2012 wurde Kristin Alheit zur Ministerin für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein ernannt.

Am 22. September 2011 wurde Kai Vogel im Rahmen einer Mitglieder-/Wahlkreisversammlung als Kandidat für die kommende Landtagswahl nominiert. Er setzte sich im zweiten Wahlgang mit 37 zu 23 Stimmen gegen Karsten Rahlf, ebenfalls aus Pinneberg durch. Nach dem ersten Wahlgang hatten die beiden Mitbewerber aus Halstenbek, Christoph Bittner und Helmuth Janke ihre Kandidatur zurückgezogen. Nach seiner Nominierung gab Vogel das Ziel aus, den Wahlkreis direkt zu gewinnen. Sein Vorgänger Bernd Schröder war mit Blick auf die Landtagswahl siegessicher.

Die Wahl zum 18. Landtag von Schleswig-Holstein fand am 06. Mai 2012 statt. Sie war eine vorzeitige Wahl, die nach Abbruch der Legislaturperiode durch ein Urteil des Landesverfassungsgerichts vom 30. August 2010 nötig geworden war. Es war nach der Wahl im Jahr 2009, als in Folge einer Vertrauensfrage des Ministerpräsidenten der Landtag aufgelöst worden war, die zweite vorgezogene Landtagswahl in Folge. Kai Vogel gewann seinen Wahlkreis souverän mit 37,9 % der Erststimmen und holte 32 % der Zweitstimmen. Seine Kontrahentin Natalina Boenigk von der CDU erhielt 37 % der Erststimmen, während der Zweistimmenanteil der Christdemokraten in Pinneberg bei 29,4 % lag.

Am 11. November 2012 wurde die parteilose Urte Steinberg in einer Direktwahl mit 57,46 % der Stimmen zur neuen Bürgermeisterin von Pinneberg gewählt. Sie war von CDU und SPD als gemeinsame Kandidatin nominiert worden. Urte Steinberg trat das Bürgermeisteramt im Januar 2013 an. 

Das Wahlergebnis der Gemeindewahl in der Stadt Pinneberg am 26. Mai 2013 brachte keine große Veränderung. Die CDU erreichte zwölf Sitze, die SPD elf, die Grünen sieben, die FDP zwei und die Bürgernahen erreichten drei Sitze. Zur Fraktionsvorsitzenden der SPD wurde erneut Angela Traboldt gewählt.

Am 23. September 2013 verstarb der ehemalige Landtagsabgeordnete Bernd Schröder im 63. Lebensjahr. Er starb nach langer schwerer Krankheit. Bernd Schröder hatte mehr als ein Jahrzehnt tapfer gegen eine heimtückische Krankheit angekämpft. Ein Jahr nach seinem Rückzug aus der Politik verlor er diesen Kampf. Die Nachricht vom Tod Bernd Schröders machte viele Menschen betroffen. Der Ortsvereinsvorsitzende Herbert Hoffmann sprach von einem „verlässlichen und sachkundigen Weggenossen und Freund“, der die SPD „plötzlich und viel zu früh“ verlassen habe. Er würdigte das Engagement seines Parteikollegen – nicht nur das politische, sondern vor allem auch das karikative. Hoffmann erinnerte dabei an Bernd Schröders Leitsatz: „Die Politik muss menschlich bleiben, politische Gestaltung und die Umsetzung politischer Vorhaben geht in einer demokratischen Gesellschaft nur mit den Menschen, niemals gegen sie.“

Auf der Jahreshauptversammlung der SPD Pinneberg am 30. Oktober 2013 verabschiedete sich Herbert Hoffmann vom Amt des Ortsvereinsvorsitzenden. „Das Gesicht der SPD sagt Tschüss“, schreibt das Pinneberger Tageblatt. Seinem Nachfolger Kai Vogel wünschte Hoffmann alles Gute. Dessen Aufgabe wird es auch künftig sein, die Interessen junger und älterer Sozialdemokraten gleichermaßen zu berücksichtigen. Erfreulicherweise verfügt Pinneberg über jungen und engagierten Nachwuchs im Ortsverein und in der Fraktion. Herbert Hoffmann wurde auf der Jahreshauptversammlung zum Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit gewählt.

Wir führen die Geschichte weiter...

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